Beschwerden im Bauchbereich und Verdauungsprobleme: In solchen Fällen kann eine Magenspiegelung (Gastroskopie) sinnvoll sein. Dabei werden Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mit einem dünnen, beweglichen Endoskop untersucht. In den Klinischen Praxen in Hamburg-Harvestehude dauert sie meist fünf bis zehn Minuten und findet in einer Kurznarkose statt. Bei der Untersuchung setzen wir künstliche Intelligenz zur Bildauswertung ein – als eine der ersten Praxen in ganz Deutschland. Dies sorgt für besonders präzise Diagnosen. Vereinbaren Sie Ihren Termin bei uns!
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Magenspiegelung in Hamburg: Was bedeutet das für Sie?
Wir gehören zu den ersten Praxen in Deutschland, welche die Magenspiegelung mit Unterstützung künstlicher Intelligenz durchführen, dafür nutzen wir den Anbieter VAD-AI von Olympus. Das System wertet das Kamerabild während der Untersuchung in Echtzeit aus und markiert auffällige Bereiche der Schleimhaut direkt auf dem Monitor. Dies unterstützt unsere Ärztinnen und Ärzte dabei, auch kleinste Auffälligkeiten zu erkennen und zu entscheiden, ob eine Gewebeprobe sinnvoll ist.
Für Sie bedeutet das: Jedes Bild wird von zwei Instanzen geprüft – dem geschulten Auge unserer Gastroenterologinnen und Gastroenterologen und einer Software, die jedes kleinste Detail scannt. Die Diagnose wird natürlich immer von Menschen gestellt.
Wann ist eine Magenspiegelung sinnvoll?
Eine Gastroskopie klärt Beschwerden im oberen Verdauungstrakt ab. Häufige Anlässe sind anhaltendes Sodbrennen oder saures Aufstoßen, Schluckbeschwerden, Druck oder Schmerzen im Oberbauch sowie eine unklare Blutarmut, hinter der eine Blutung im Magen-Darm-Trakt stecken kann. Zudem dient die Untersuchung dazu, Veränderungen der Schleimhaut frühzeitig zu erkennen. Ob eine Magenspiegelung für Sie sinnvoll ist, besprechen wir persönlich mit Ihnen – nach einer ausführlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung in unserer Praxis in Hamburg. Stehen eher Beschwerden im Unterbauch im Vordergrund, klären wir diese in unserer Reizdarm-Sprechstunde ab.
Ablauf der Magenspiegelung
Vorbereitung
Vor dem Termin beantworten wir in einem Aufklärungsgespräch Ihre Fragen und erfassen Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen. Am Untersuchungstag kommen Sie nüchtern in die Praxis. Am besten sollten Sie sechs Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen, danach sind nur noch klare Flüssigkeiten wie Wasser erlaubt. Da die Untersuchung unter Narkose stattfindet, sind Sie anschließend nicht mehr verkehrstüchtig und benötigen daher eine Begleitperson, die Sie nach Hause bringt.
Die Untersuchung
Sie liegen bequem auf der linken Seite. Über eine kleine Kanüle am Arm erhalten Sie ein Narkosemittel und schlafen nach wenigen Sekunden ein. Anschließend führt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt das Endoskop über den Mund in Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Bei Bedarf können wir kleine Gewebeproben entnehmen, etwa zum Nachweis des Magenkeims Helicobacter pylori. Nach fünf bis zehn Minuten ist die Untersuchung abgeschlossen.
Nach der Untersuchung
Nach dem Aufwachen ruhen Sie sich noch kurz in der Praxis aus. Das erste Ergebnis bespricht Ihre Ärztin oder Ihr Arzt im Anschluss persönlich mit Ihnen. Befunde von eventuellen Gewebeproben liegen in der Regel nach einigen Tagen vor. Wir vereinbaren mit Ihnen einen Termin, um die vollständigen Ergebnisse und das weitere Vorgehen zu besprechen.
Ihre Gastroenterologinnen und Gastroenterologen in Hamburg
Die Magenspiegelung führen bei uns Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin und Gastroenterologie durch: Dr. Maximilian Lange (Ärztlicher Leiter), Dr. Philomena Arrenberg und Prof. Dr. Stephan Miehlke. Dr. Lange und Dr. Arrenberg haben jeweils bereits über 20.000 Magen- und Darmspiegelungen, Prof. Miehlke sogar über 40.000 durchgeführt.
Prof. Dr. Stephan Miehlke zählt zu den führenden Experten für Erkrankungen der Speiseröhre in Deutschland, insbesondere der Eosinophilen Ösophagitis (EoE), und ist Mitautor der entsprechenden Leitlinie.
Als hausärztlich-fachärztliche Praxis in Hamburg arbeiten wir fachübergreifend. So können wir Sie von der ersten Beschwerde über die Magenspiegelung bis zur Behandlung begleiten und planen die nächsten Schritte gemeinsam mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. Gerne sind wir für Sie da.
Termin zur Magenspiegelung in Hamburg vereinbaren
Ihren Termin zur Magenspiegelung können Sie online über Doctolib oder telefonisch unter (040) 227 278-0 buchen. Die Untersuchung findet an unserem Standort in der Hansastraße 2–3 in Hamburg-Harvestehude statt. Für Privatversicherte, Selbstzahlerinnen und Selbstzahler bieten wir zusätzlich Termine am Samstag an.
Jetzt Termin sichernHäufige Fragen zur Magenspiegelung bei uns in Hamburg
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Tut eine Magenspiegelung weh?
In der Regel spüren Sie nichts, da die Magenspiegelung bei uns in einer Kurznarkose stattfindet. Sie schlafen während der gesamten Untersuchung und wachen kurz danach wieder auf. Manche Patientinnen und Patienten bemerken anschließend ein leichtes Kratzen im Hals oder ein Völlegefühl durch die eingeleitete Luft. Beides klingt meist rasch ab.
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Wie lange dauert eine Magenspiegelung?
Die Untersuchung selbst dauert meist nur fünf bis zehn Minuten. Planen Sie für Ihren Termin dennoch mehr Zeit ein, denn Vorgespräch und Aufwachphase nach der Kurznarkose kommen hinzu. Das erste Ergebnis besprechen wir direkt im Anschluss mit Ihnen.
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Muss ich vor der Magenspiegelung nüchtern sein?
Ja. Nur bei leerem Magen ist die Schleimhaut vollständig einsehbar. Wie viele Stunden vorher Sie nichts mehr essen und trinken sollten, erfahren Sie bei der Terminvereinbarung, im Normalfall sollten Sie sechs Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen und danach nur noch klare Flüssigkeiten trinken. Regelmäßig eingenommene Medikamente sprechen Sie bitte vorab mit uns ab.
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Darf ich nach der Magenspiegelung Auto fahren?
Am Untersuchungstag nicht. Das Narkosemittel wirkt noch einige Stunden nach und schränkt Ihre Reaktionsfähigkeit ein. Lassen Sie sich deshalb abholen oder fahren Sie in Begleitung mit Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause. Maschinen bedienen oder wichtige Verträge unterschreiben sollten Sie ebenfalls erst am Folgetag.
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Wer übernimmt die Kosten einer Magenspiegelung?
Liegt ein medizinischer Anlass vor, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Magenspiegelung. Ob das bei Ihnen der Fall ist, klären wir im Vorgespräch. Privatversicherte erhalten eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Selbstzahlerinnen und Selbstzahler informieren wir vorab über die Kosten. Bei Fragen zur Abrechnung hilft Ihnen unser Praxisteam gern weiter.